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Es werden Posts vom August, 2016 angezeigt.

Buchrezension: "Ihr seid nichts Besonderes!": und andere Ermutigungen für junge Menschen - David McCullough

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Hallo zusammen,
heute habe ich mal eine Buchrezension für Euch, die etwas schlechter ausgefallen ist, als ich es mir erhofft hatte.


Auch wenn sich der Titel auf den ersten Blick nicht nach einer wahren Ermutigung anhört, verbirgt sich dahinter ein tröstlicher Grundgedanke. In der modernen Gesellschaft werden bereits früh hohe Erwartungen an die Jugend gestellt: der eigene Nachwuchs soll auf die besten Schulen gehen und herausragende Ergebnisse erzielen. Er soll ein wahrer Überflieger sein und Erfolg im Beruf haben. Dieser Druck sitzt besonders jungen Erwachsenen im Nacken, die gerade ihren Schulabschluss hinter sich haben. Als eine wahre Entlastung kann dabei wirken, zu realisieren, dass man eben nichts "Besonderes" ist - oder wie man so schön im englischen Sprachraum sagt "a special snowflake".


Da ich selbst auch noch am Anfang meines Studiums stehe, dachte ich, ein kleiner Motivationsschub in Buchform gibt wieder etwas Antrieb für die weiteren Semester. Leider hat m…

Buchrezension: Grant: Der Blues des Südens - Thomas Grasberger

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Hallo zusammen,
nach eine kurzen Rezensions-Pause während der Prüfungsphase habe ich jetzt wieder Zeit für die schönen Dinge des Alltags und starte heute mit meiner Buchrezension zu "Grant: Der Blues des Südens" von Thomas Grasberger.
Der Autor eröffnet Außenstehenden ein großes Stück der bairischen Lebensphilosophie. Mit seinem Buch gibt er Einblick in die Welt des Grants, der sicherlich nicht nur reine Schimpferei beinhaltet, sondern vielmehr - wie der Untertitel bereits verspricht - den "Blues des Südens". Eine sehr treffende Umschreibung, wie ich finde.
Die Einführung in diesen komplexen Gemütszustand wird getragen von der Etymologie des Grants sowie den typischen Sagen und Geschichten, die dem Baiern schon von Kindesalter an bekannt sind. Dazu kommen noch Kurzbiographien wahrer Grant-Künstler - darunter mein ganz persönlicher Favorit: Gerhard Polt. Auch wenn man die zitierten Passagen in und auswendig kennt, ist es trotzdem schön, sie eingebunden in die verschi…